4 Wochen durch Südengland: Meine 3 Lieblingsorte im Norden Cornwalls

Knapp eine Woche von meinem Monat in Südengland habe ich in Newquay verbracht, einem Ort an der Nordküste Cornwalls (mehr dazu findet ihr hier). Mit meinem Mietwagen habe ich von dort aus ein paar schöne Ausflüge gemacht und möchte euch hier kurz meine drei Lieblingsorte in der Gegend zeigen.

Bedruthan Steps

Die Bedruthan Steps sind eine Felsformation an der Küste nördlich von Newquay. Die riesigen Felsen liegen wie verstreut in der Bucht und über eine Treppe gelangt man bei Ebbe an den Strand und kann zwischen den riesigen Felsbrocken hindurchlaufen. Dabei wird einem schlagartig bewusst, wie winzig klein wir Menschen gegen diese gewaltige Natur sind. In der englischen Mythologie wird von dem Riesen ‚Bedruthan‘ erzählt, der die Felsen als Stufen benutzte, um die Bucht zu überqueren.


Die Bedruthan Steps sind Teil des National Trust und können kostenfrei besichtigt werden. Das Auto kann man problemlos auf dem (kostenpflichtigen) Parkplatz an der Küste abstellen und dann von dort zu den Bedruthan Steps hinunterlaufen.

Man kann den Besuch der Bedruthan Steps wunderbar mit einer Wanderung auf dem South West Coast Path verbinden, da dieser genau dort entlang führt. Ich bin anschließend also noch eine Weile die Küste entlang gelaufen und habe die Aussicht und den Wind genossen. Einmal mehr war ich beeindruckt von dieser traumhaft, wilden Landschaft Cornwalls.

Port Isaac

Port Isaac ist ein kleiner Fischerort rund eine Stunde nördlich von Newquay. Anstatt mein Auto auf dem kostenpflichtigen Parkplatz an der Küste abzustellen, habe ich in einer der Seitenstraßen davor geparkt und bin die letzten paar Schritte zu Fuß gegangen.

Schon im Mittelalter war der Hafen des kleinen Küstenorts ein wichtiger Umschlagplatz für Handelsgüter und auch heute noch laufen Schiffe ein und liefern frische Krabben und Hummer. Von der Küste aus gelangt man über schmale, sich hinabschlängelnde Gassen in das alte Zentrum des Ortes. Überall entdeckt man schöne, alte Cottages, die teilweise aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. In kleinen Läden kann man Cornish Pasty kaufen und im Restaurant am Hafen Fish & Chips auf der Veranda probieren.

Ich bin durch die engen Gassen von Port Isaac spaziert, habe hinter jeder Ecke etwas Neues entdeckt und bin anschließend auf der anderen Seite des Hafens den Hügel auf dem South West Coast Path wieder hoch gelaufen. Von dort hatte man erst einen tollen Blick auf den Fischerort und, wenn man etwas weiterläuft, erneut auf traumhafte Küsten- und Felsformationen der Küste Cornwalls.

Chapel Porth Beach & Perranporth

Der „Chapel Porth Beach“ liegt an der St. Agnes Heritage Coast südlich von Newquay. Den Ort Saint Agnes habe ich mir auch angeschaut und das ging schnell. Der Ort ist nämlich wirklich klein. Aber es gibt ein schönes Restaurant, in dem man nach einem Ausflug einkehren kann.

Chapel Porth Beach liegt südlich von St. Agnes und ist Teil es National Trust. Eine schmale (wirklich schmale!) Straße führt hinunter bis zu einem kleinen Parkplatz direkt am Strand. Ist man kein Mitglied beim National Trust zahlt man (wie häufig) 2 Pfund für den ganzen Tag. Der Parkplatz liegt direkt am Strand und auch auf den South West Coast Path gelangt man von dort mit nur wenigen Schritten.

Auf dem Wanderweg oberhalb der kleinen Bucht des Strandes gelangt man nach nur wenigen Minuten zu den Ruinen einiger alten Minen. Die Ruinen können kostenfrei besichtigt werden und man hat von dort einen wunderbaren Blick über die ganze Küstenlinie.

Nach meinem Ausflug zum Chapel Porth Beach und den Minen bin ich wieder Richtung Norden gefahren. Perranporth ist ein kleiner Küstenort mit einem wunderbar endlosen Sandstrand. Als ich dort war, war gerade Ebbe und das Licht, das Blau des Himmels und die Wolken spiegelten sich auf dem Wasserfilm, der noch immer über dem Sand lag. Ich hätte eine Ewigkeit zwischen Felsküste und dem gurgelnden Meer entlang laufen können.

Der Norden Cornwalls hat sicher noch viel mehr zu entdecken, wie beispielsweise das Tintagel Castle (leider in der Zeit geschlossen, als ich dort war) und Unmengen toller Buchten und Strände. Es lohnt sich also bestimmt irgendwann noch einmal dorthin zurückzukehren! 🙂

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