3 Sommerwanderungen in der Sächsischen Schweiz

So schnell geht’s und schon ist wieder Ende Juli und über die Hälfte von 2019 vorbei! Die Klausuren und Hausarbeiten haben mich fest im Griff, aber neben einigen Berlin-Besuchen war dennoch ab und zu eine kleine Wanderung drin. Hier meine drei Highlights aus den letzten Wochen inklusive Link zu den Wanderrouten!

Durch kühle Gründe

So zum Beispiel eine Tour, die mich mal nicht in die Höhen der Sächsischen Schweiz führte, sondern durch die Gründe und Täler zwischen den Sandsteinen ging.

Mit dem Zug ging es bis nach Wehlen und mit der Fähre auf die andere Elbseite. Von dort starteten wir kurz vor dem Ortsausgang Richtung Süden entlang des Malerwegs. Auf dem Weg konnten wir einen schönen Blick auf den kleinen Ort Wehlen erhaschen, bevor wir weiter in den Wald hinein bis zum Steinernen Tisch wanderten.

Von dort aus ging es links weiter durch den Höllengrund und über den Wettinweg und Knotenweg (dem gelben Strich folgend) bis in den Uttewalder Grund zum Felsentor. Dort kommt man auch an der schönen Waldidylle vorbei – allerdings wurde aus unserer Einkehrpause leider nichts, da diese montags geschlossen ist!

Zwischen und unter riesigen Felsen hindurch ging es weiter zur Heringshöhle und Teufelskammer. Zwischen den Felsen und all dem grün war es angenehm kühl und gut auszuhalten bei den sommerlichen Temperaturen! Am Friedrich-Märkel-Gedenkstein liefen wir wieder aufwärts bis wir ein paar schöne, weite Wiesen erreichten, entlang derer es bis zurück nach Wehlen ging. Eine sehr entspannte Runde, die auch bei Wärme wirklich gut zu laufen ist.

Hier geht’s zu einer ähnlichen Route!

Weite Ausblicke

Ein anderes Mal ging es wieder etwas höher hinauf. Wir starteten sehr früh, um noch möglichst lange bei angenehmen Temperaturen zu laufen. Mit dem Zug fuhren mein Freund und ich diesmal bis Schmilka, wieder mit der Fähre auf die andere Seite und am Ende des Ortes den Berg hinauf. Im Wald empfing uns eine super angenehme, kühle Luft und der Geruch nach Erde und Holz. Von der großen Straße aus bogen wir schnell links auf einen kleinen Pfad ab, der sich aufwärts zwischen Bäumen und Sträuchern hindurch bis zum Elbleitenweg hindurch schlängelte.

Dem Elbleitenweg folgten wir eine ganz Weile bis zu einer Weggabelung, bei der es dem Wegweiser folgend rechts weiter hinauf in Richtung Breite Kluft ging. Am Ende der unzähligen Stufen angekommen, mussten wir erst einmal verschnaufen! So langsam sickerte auch die Hitze des Tages durch die Bäume zu uns durch. Oben folgten wir dem Weg nach links bis zur Breite Kluft-Aussicht. Eine meiner Lieblingsaussichten!

Nach einer kurzen Pause liefen wir den Weg ein Stück zurück und bogen dann links in Richtung Carolafelsen ab. Den Weg mag ich sehr, weil er schön schattig zwischen den Bäumen und Felsen hindurch führt und über einige weitere Treppen und Leitern dann letztendlich bei einer der unglaublichsten Aussichten der Sächsischen Schweiz endet. Am Carolafelsen ist man zwar selten alleine, aber eine Pause dort lohnt sich – finde ich – einfach immer wieder!

Von dort aus ging es den Weg wieder ein Stück zurück, bis auf der rechten Seite der Abstieg über die Heilige Stiege beginnt. Gefühlt eine Trilliade Stufen, aber der direkteste Weg wieder zurück nach Schmilka.

Hier geht’s zur ganzen Route!

Und eine kleinere Runde für zwischendurch

Da, wie gesagt, zwischen meinen Vorbereitungen für die Prüfungen in den letzten Wochen manchmal nur wenig Zeit war, musste auch mal eine kleine Runde her, um nicht am Schreibtisch festzuwachsen. Also ging es letzten Samstag einmal quer über den Rauenstein!

Wir fuhren bis zum Bahnhof Wehlen und konnten dort direkt unsere Route starten (den Weg bin ich letztes Jahr schon einmal ähnlich gegangen). Diese Route ist durch Wegweiser und Markierungen wunderbar ausgeschildert und man kann sich hierbei wirklich nicht verlaufen.

Den Ort lässt man schnell hinter sich und folgt der Straße hinauf (immer den Schildern zum Rauenstein folgend) bis in den Wald hinein. Obwohl wir extra früh losgelaufen waren, brannte uns die Sonne schon ordentlich auf der Haut und wir waren froh, als wir im Schatten der Bäume angekommen waren.

Ich mochte den Rauenstein schon immer! Einmal oben angekommen, läuft man eine ganze Weile einfach oben auf dem Grad entlang und kann dabei in alle Richtungen schauen.

Wir haben den Rauenstein einmal komplett überquert und sind am anderen Ende des Felsens dem Wegweise in Richtung Rathen gefolgt. Nachdem wir den Felsen wieder hinter uns gelassen hatten, führte uns der Weg durch den Wald bis die ersten Häuser wieder auftauchten. Ich mag die Runde, weil sie mit ungefährt zweieinhalb-drei Stunden überschaubar ist und „mal so zwischen passt“, wenn man nicht den ganzen Tag Zeit hat. Außerdem ist sie gut ausgeschildert und einfach schön!

Hier geht’s zur ganzen Route (in umgekehrter Richtung)!

Jetzt ist schon wieder beinahe August, ich frage mich, wo die Zeit hin ist, freue mich aber gleichzeitig auf die nächsten sommerlichen (und bald auch wieder herbstlichen) Wanderungen!

2 Gedanken zu “3 Sommerwanderungen in der Sächsischen Schweiz

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