Hallo Oberbayern: 5 Ausflüge rund um Garmisch-Partenkirchen

Gewaltgige Berge, tiefblaue Seen und typisch-bayrische Orte mit hübschen Gassen und Bauwerken findet man rund um Garmisch-Partenkirchen mehr als genug! Mit dem Zelt waren wir diesen August eine Woche in der Nähe und ich bin nun ganz verliebt in diese wunderschöne Gegend. Im Folgenden möchte ich meine fünf liebsten Ausflüge in der Region mit euch teilen!

(1) Garmisch-Partenkirchen

Der Ort Garmisch-Partenkirchen liegt in Oberbayern, nahe der Zugspitze, dem mit 2.962 m höchsten Berg Deutschlands. Ursprünglich bestand es aus zwei Orten, Garmisch und Partenkirchen, die im Jahr 1935 zu einem wurden.

In Garmisch-Partenkirchen findet sich eine Vielzahl an kleinen Geschäften, Restaurants und Cafés. Man kann entspannt durch die Gassen schlendern, die Malerein und Verzierungen an den Hauswänden bestaunen oder es sich in einem der Cafés gemütlich machen. Auch Shopping-Begeisterte kommen in Garmisch-Partenkirchen auf ihre Kosten. 😉

Als „Einkehrmöglichkeit“ sehr zu empfehlen ist beispielsweise das Café „Pano, Brot & Kaffee“, direkt am Marktplatz. Uns lockten die schönen und sehr individuell gestalteten Schiefertafeln mit dem Angebot des Cafés. Neben verschiedenen Kuchen, gibt es dort Brote und Paninis, die auf Wunsch auch individuell belegt werden. Mit Cappuchino und ein paar wirklich leckeren Broten (à la „Strammer Max“) saßen mein Freund und ich draußen vor dem Café mit Blick auf die Pfarrkirche St.Martin.

Hier gibt es noch ein paar mehr Touristen-Informationen zu Aktivitäten und Orten in und um Garmisch-Partenkirchen.

(2) Eibsee

Nicht weit entfernt von Garmisch-Partenkirchen, am Fuß der Zugspitze liegt der Eibsee. Mit dem Auto ist es möglich beinahe bis an den See zu fahren. Dort, zwischen Zugspitzbahn und Eibsee, liegen mehrere Parkplätze auf denen man für 5€ pro Tag sein Auto abstellen kann.

Von dort aus gelangt man direkt auf den Rundwanderweg um den Eibsee. Anstatt wie die meisten Bersucher geradeaus am Hotel Eibsee vorbei auf den Rundweg zu laufen, sind wir in entgegengesetzter Richtung hinter dem letzten Parkplatz auf der rechten Seite gestartet. Dadurch waren wir den ersten Teil des Weges ganz alleine und konnten in Ruhe durch den Wald entlang des Sees schlendern. Darüber hinaus hat man in dieser Richtung schneller den schönen Blick auf die Zugspitze.

Der Rundwanderweg ist durchgehend ausgeschildert und nur schwer zu verfehlen. Größtenteils führt der Weg durch den Wald, was besonders im Sommer durch die kühlere Waldluft sehr angenehm sein kann. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf den See und die dahinter empor ragende Zugspitze. Der Eibsee ist wirklich nicht umsonst einer der schönsten Seen Bayerns.

Abgesehen vom großen Eibsee, finden sich entlang des Rundweges immer wieder kleine „Nebenseen“, die zwar von ihrer Größe und Atmosphäre nicht an den Eibsee heranreichen, die aber dennoch ihren ganz eigenen Charme haben.

Nach rund zwei Stunden gemütlicher Wanderung und einigen Erkundungen rund um den See gelangent wir wieder an den Parktplatz und den Ausgangspunkt unserer kleinen Tour.

Da der Eibsee, wie eingangs bereits kurz erwähnt, direkt neben der neu erbauten Zugspitzbahn, bietet es sich nach einer Wanderung um den Eibsee an, auf die Zugspitze zu fahren. Besonders am Wochenende und in den Ferien muss man dabei allerdings mitunter lange Wartezeiten einrechnen.

(3) Hoher Krankzberg

Der Hohe Kranzberg liegt im Osten des Ortes Mittenwald und ist mit knapp 1400m Höhe eine eher kleiner Berg in der Region. Nichtsdestotrotz bietet er, meiner Meinung nach, viele schöne Wanderwege und einen tollen Ausblick über Mittenwald und die Bergwelt Karwendel.

Man kann die Wanderung entweder im Tal starten oder mit dem Kranzberg-Sessellift etwas Weg überbrücken und von der Bergstation des Sesselliftes aus seine Tour beginnen.

Die Wege dort sind durchweg gut gepflegt und gut ausgeschildert. Direkt an der Bergstation des Kranzberg-Sessellifts sind wir unsere Wanderung in Richtung Kranzberggipfel gestartet. Vorbei an hügeligen Weiden, grasenden Ziegen und Schafen und kleinen Holzhütten führte uns der Weg bis hoch auf den Gipfel. Dort luden eine Vielzahl von Holzbänken zur Pause ein und wir genossen den Blick auf die schroffen Berge des Karwendelgebirges.

Vom Gipfel aus setzten wir unsere Tour in Richtung „Wildensee“ fort. Erneut stapften wir nahezu alleine durch den Wald und entlang der gepflegten Wiesen bis wir nach circa anderthalb Stunden den See erreichten. Der Ausblick von dort war wirklich wie von einer Postkarte! Traumhaft schön!

Hier kann man sich entscheiden, ob man direkt hinunter ins Tal, nach Mittenwald, wandert oder wieder ein Stück aufwärts, bis zurück zur Bergstatiopn des Sesselliftes läuft. Letzteres wählten wir, da auf unserem Plan noch eine weitere Aktion stand: bergab mit dem Mountaincart!

Es war grandios! Ich würde allen, die Spaß an Geschwindigkeit oder Kart-Fahren haben, empfehlen, die 7€ pro Person zu investieren! Aber Achtung: Handys und Autoschlüssel gehören dabei in den Rucksack und nicht in die Hosentasche. Das erspart das anschließende Suchen am Berg (guter Ratschlag aus Erfahrung…!).

(4) Entlang des Walchensees

Der Walchensee ist einer der größten und mit 81 Metern gleichzeitig auch einer der tiefsten Seen in der deutschen Alpenregion. Noch dazu ist er, wie ich finde, einer der schönsten Alpenseen. Das Wasser leuchtet türkisblau und reflektiert die umliegenden Berge und Felsen auf einfach großartige Art und Weise.

Entlang des Ufers ist es möglich den See einmal zu umrunden. Dieser Weg umfasst allerdings eine Strecke von 30km, also sollte ausreichend Zeit für diese Rundwanderung eingeplant werden. Aber auch in vereinzelten Streckenabschnitten gibt es schöne Möglichkeiten entlang des Sees zu wandern und immer wieder den Ausblick über das blaue Wasser und die dahinterliegenden Berge zu genießen.

Im gleichnamigen Ort Walchensee kommt man dabei an dem Wikingerdorf „Flake“ vorbei (bekannt aus der Wikinger-Geschichte rund um „Wickie und die starken Männer“). Hier kann man in ganzer Größe die Modell einiger Wikingerhäuser anschauen und auf Tafeln mehr über das Leben der Menschen damals erfahren.

(5) Herzogstand

Wer den Walchensee und Umgebung mal von oben bestaunen möchte, kann dies vom Herzogstandgipfel aus tun. Vom Ort Walchensee aus hat man die Möglichkeit mit der Gondel (Herzogstandbahn) bis auf eine Höhe von xx Meter zu fahren oder die Wanderung direkt im Tal neben der Gondel-Talstation (AV-Weg 446) zu starten. Diese Route dauert rund zweieinhalb Stunden.

Ab der Bergstation der Gondel führt der Weg dann weiter in Richtung des Herzogstandgipfel. Auf dem Weg passiert man das Herzogstandhaus, das entweder während des Auf- oder während des Abstiegs eine Einkehrmöglichkeit bietet (dienstags geschlossen). Unterhalb der Hütte grasen Kühe auf der Weide und die Luft ist erfüllt vom Klingen der Kuhglocken. Alpen-Stimmung wie aus dem Bilderbuch!

Den Berg Herzogstand zeichnet aus, dass er nicht bloß einen sondern gleich mehrere Gipfel hat. So hat man hinter dem Herzogstandhaus die Wahl, auch den Martinskopf zu besteigen, oder direkt weiter hinauf auf den Herzogstandgipfel mit seinen zwei Spitzen zu wandern. Die ganze Zeit hat man einen wunderbaren Blick auf den türkis-blauen Walchensee im Tal.

Vom Herzogstandgipfel aus hat man nicht nur den Blick auf den Walchensee und das dahinter liegende Karwendelgebirge, sondern kann in die andere Richtung auch den Kochelsee, den Starnbergersee und umliegende Orte entdecken!

Der Walchensee

Eine wirklich tolle Wanderung, die vor allem Vormittags noch schön ruhig ist, mit durchweg wunderbaren Aussichten!

Hier gibt es noch einmal mehr Informationen zum Herzogstand und möglichen Wanderwegen und Auflugszielen.

***

Insgesamt ist die ganze Region zwischen dem Walchensee und Garmisch-Partenkirchen unglaublich schön! Durch die vielen Seen und die mal sanften, mal schroffen Berge warten überall tolle Ausblicke! Eine Gegend, wie auf einer Postkarte! 🙂

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