Kleine Wanderung für zwischendurch: Der Gohrisch

Bevor es für mich vor zwei Wochen für den September nach Berlin ging, haben wir noch eine kleine Sonntagswanderung auf den Gohrisch zwischengeschoben. Auf dem Gohrisch war ich zuvor noch nicht und muss sagen, dass er es bei mir direkt auf die Top 5-Liste meiner Lieblingsorte in der Sächsischen Schweiz geschafft hat.

Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz zwischen Gohrisch und Papstein.

Bildquelle: https://www.alpenvereinaktiv.com/de/punkt/wanderparkplatz-am-gohrisch-papststein/14377277/#dm=1

Von dort aus führte uns der Weg durch den Wald. Das Licht fiel wunderschön durch die Bäume und wir wanderten entspannt durch die morgendliche Stille.

Wir folgten den Wegweisern, erklommen die ersten Stufen hinauf bis zu einem Abzweig, bei dem wir zwischen einem leichten Aufstieg und dem als schwieriger ausgeschriebenen Aufstieg durch die Falkenschlucht entscheiden konnten. Wir wählten den Aufstieg durch die Falkenschlucht und tatsächlich handelt es sich dabei nicht unbedingt für einen schwierigen Aufstieg, allerdings geht es durch einen sehr schmalen Spalt zwischen zwei riesigen Felsen hindurch und ein paar Leitern hinauf. Ist also nicht für jeden etwas, aber definitiv machbar!

Oben angekommen eröffnen sich einem auf der linken Seite dann mehrere Felsplateaus und Aussichten, von denen aus man über ein Meer aus Bäumen bis zur Festung Königstein und dem Lilienstein schauen kann. Dort liebe ich es besonders, denn hier kann man von Felsen zu Felsen klettern, ohne dass es dazwischen hundert Meter in die Tiefe geht. Außerdem ist die Aussicht einfach grandios!

Dort kann man wunderbar eine kleine Pause machen und den Blick in alle Richtungen genießen. Weiter ging es dann einmal über den Gohrisch auf die andere Seite. Tatsächlich ist der Felsen nicht besonders groß, weshalb man ihn schnell einmal komplett überquert hat. Aber auch dort eröffnen sich einem weite Aussichten bis hin zu den Affensteinen auf der anderen Elbseite!

Den Abstieg haben wir dann über den leichteren Weg gewählt und sind von der wärmer werdenden Sonne nach einer Weile wieder in die kühle Waldluft abgestiegen.

Insgesamt war es auf dem Gohrisch nicht voll und trotz der Kürze der Runde, mochte ich es dort wahnsinnig gern. Eine tolle Runde, die man mal zwischenschieben kann, wenn nicht so viel Zeit ist!

Alternativ lässt sich der Gohrisch prima mit einer Runde auf den Papstein verbinden. Hier eine Beispielroute dazu.

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